Diese 3 Wasser tun keinem Schweizer gut.

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Diese 3 Wasser tun keinem Schweizer gut.

Aus dem Nichts viel Geld machen? Mit Wasser scheint das eine leichte Sache zu sein.

Man fülle Wasser in ein schönes Pet-Gefäss ein, erfindet einen speziellen Nutzen und rundet das Ganze mit einem schönen Etikett ab. Das Resultat: Absurde Preise für Wasser, das man eigentlich umsonst kriegt. Wir präsentieren euch Beispiele. Du kennst bestimmt die Meisten.


Voss: das wahrscheinlich teuerste Leitungswasser der Welt

Madonna, Beyoncé, Will Smith – Sie alle trinken Voss. Dessen Besitz ist gleichbedeutend mit Luxus und Lifestyle. Der weltberühmte Designer Calvin Klein selbst, hat diese Flasche entworfen. Die Quelle soll einem norwegischen Gletscher entspringen.

Ein norwegischer TV-Sender allerdings machte im Jahr 2010 folgende Entdeckung: bei Voss handle es sich gar nicht um reinstes Gletscherwasser, sondern um gewöhnliches Grundwasser aus einer Seeregion in Iveland – also um dasselbe Wasser, das dort aus der Leitung kommt.

San Pellegrino: Mit italienischem Flair zum grossen Geld

Wieder mal Zeit für etwas Süden? Eine Flasche Wasser gehört beim Italiener mit auf den Tisch. Und wer sich beim Wasser auskennt, der entscheidet sich immer für San Pellegrino. Bedenken gibts dann erst ganz am Ende, wenn man die horrenden Preise fürs ur-italienische Wasser sieht.

So ein Schlückchen Dolce Vita hat eben seinen Preis. Ob die Leute diesen auch in Kauf nehmen würden, wenn sie wüssten, wer hinter San Pellegrino steckt? Dahinter steckt nämlich niemand anders als der umstritten Lebensmittelkonzern Nestlé.

Fiji: Das Paradies in der Flasche



Fiji Water feiert sich selbst als Flaschenwasser aus dem Paradies. Es stammt laut Hersteller aus einer Grundwasserquelle unter der Insel Viti Levu. Deshalb soll es auch besonders gesund sein.

Zwei Dinge hierzu:

  1. Das US-Unternehmen, welches hinter dem Fiji-Water steckt, zerstört bei Weitem nicht nur die Natur der Insel, sondern beutet dessen Wasserreserven schamlos aus.
  2. die Fidschi-Inseln sind ca. 16.000 Kilometer von der Schweiz entfernt. Trotzdem wird dieses paradiesische Wasser von dort inzwischen als gängiges Produkt in unseren Supermärkten angeboten. Hallo Konsumgesellschaft, auf Wiedersehen Mutter Erde!

 

Unser Fazit:

Schweizer Trinkwasser ist von ausgezeichneter Qualität und enthält praktisch gleich viele Mineralien wie Mineralwasser aus der Flasche.

Sprudeln Sie Schweizer Trinkwasser statt Mineralwasser in Flaschen zu kaufen. Dies schont nicht nur Ihr Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Denn so müssen weniger Flaschen hergestellt, abgefüllt, transportiert und entsorgt werden. Fundierte Ökobilanzen zeigen, dass gesprudeltes Trinkwasser die Umwelt rund zehn mal weniger belastet als Mineralwasser aus der PET-Flasche.

 

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