[vc_ss_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=e_tDEjqLmfc“]

#saynotoplastic

Selber sprudeln statt Einweg PET-Flaschen

In der Schweiz fallen pro Jahr und Kopf rund 100 kg Plastikabfälle an. PET-Flaschen kann man zwar recyceln aber was passiert danach damit? Nur 26% der PET -Flaschen werden wieder zu einer PET-Flasche. Der Rest wird zu anderen Plastikprodukten verarbeitet oder kommt in die Zementfabrik oder die Kehrichtverbrennungsanlage und wird da verbrannt. Ausserdem braucht es schon nur für den Transport von einer gefüllten 1L Mineralwasser 0.3L Fossile Brennstoffe!

Dabei haben wir in der Schweiz eines der weltweit besten Hahnenwasser überhaupt.

Wieso Wasser in PET-Flaschen kaufen? Mit einer SodaStream Wassersprudler und den entsprechenden Flaschen kann jeder etwas zu einer sauberen Umwelt beitragen.

335 Millionen Tonnen Plastik wurden gemäss der Organisation Plastic Europe 2017 weltweit hergestellt, eine grosse Menge davon landet als Plastikmüll auf den Mülldeponien. 450 Jahre braucht eine PET-Flasche, um vollständig zu zerfallen. Die dabei frei werdenden Giftstoffe sind erheblich. Auch in der Schweiz ist der Plastikverbrauch enorm. Pro Jahr fallen in der Schweiz fast 100 kg Plastikabfälle pro Kopf an – mehr als dreimal so viel wie im europäischen Durchschnitt (swissinfo.ch). Gemäss Bundesamt für Umwelt werden bei uns jährlich eine Million Tonnen Kunststoff auf den Markt gebracht, davon sind knapp 5 Prozent PET-Flaschen.

Mit der wiederverwendbaren SodaStream Flasche entstehen diese Probleme erst gar nicht. Denn, wer sein Wasser selbst zu Hause frisch aufsprudelt, verursacht rund 80% weniger Treibhausgase als gekauftes Wasser in PET-Flaschen und vermeidet so den Verbrauch von unnötigen Einweg PET-Flaschen.

Mit der Nutzung einer SodaStream Flasche sparen Sie zudem im Durchschnitt 1‘500 Flaschen und Dosen pro Jahr.

Precycling besser als recycling

Precycling bedeutet Abfallvermeidung. Sprudeln mit Sodastream bedeutet trinken ohne Verpackung...

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Precycling bedeutet Abfallvermeidung. Sprudeln mit Sodastream bedeutet trinken ohne Verpackung. Damit müssen keine Flaschen aufwändig produziert, transportiert und energieintensiv rezykliert werden. Sprudeln Sie täglich, sparen Sie im Schnitt 1’500 Flaschen und Dosen pro Jahr.

Recycling soll die Abfälle wieder in den Kreislauf bringen. Ganz so gut klappt das aber nicht. Zum Beispiel beim PET. Nicht aus jeder alten PET-Flasche gibt es eine neue PET-Flasche.

Die meisten neuen PET-Flaschen sind nur zu 35 Prozent aus Recycling-PET*. Für die fehlenden 65 Prozent muss deshalb weiterhin neues PET aus Erdöl hergestellt werden.

*  Swiss Recycling Magazin/Oktober 2018
(http://www.swissrecycling.ch/fileadmin/rd/pdf/wissen/newsletter_und_magazin/Magazin/Magazin-DE-Ausgabe_Oktober_2018_WEB.pdf)

Zersetzungszeit einer PET Flasche dauert 450 Jahre!

Plastikflaschen sind sehr stabil und bruchfest, das ist ihre grosse Stärke...

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Plastikflaschen sind sehr stabil und bruchfest, das ist ihre grosse Stärke. Diese Eigenschaften gefährden die Umwelt jedoch massiv, wenn Plastikflaschen achtlos weggeworfen werden. Denn die Zersetzungszeit von Kunststoffen dauert bis zu 450 Jahre*, wobei selbst dann nicht von einem vollständigen Abbau gesprochen werden kann. Viele Mikroorganismen sind nicht in der Lage, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Am Ende verbleiben kleinste Kunststoffpartikel – auch Mikroplastik genannt – in der Umwelt und gelangen bis in unsere Nahrungskette.

* https://www.initiative-mikroplastik.de/index.php/themen/zersetzungskinetik

Mikroplastik in unserem Magen?

Mikroplastik sind winzig kleine Plastikstücke, meist kleiner als fünf Millimeter...

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Mikroplastik sind winzig kleine Plastikstücke, meist kleiner als fünf Millimeter. Österreichische Forscher haben bei Untersuchungen bei allen Testpersonen diese Mini-Plastikstücke im Stuhl gefunden*. Auf die Kunststoffarten PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat) trafen sie dabei am häufigsten. Weil erst wenige Personen an der Studie teilgenommen haben, ist ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem gefunden Mikroplastik noch unklar. Ebenso wenig weiss man bis heute, welche Auswirkungen diese Partikel auf den Menschen haben. Beides wird weiter untersucht.

* https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/forscher-finden-pla-stik-im-stuhl-saemtlicher-probanden/story/11975983

Jede Minute werden weltweit 1 Millionen Plastikflaschen gekauft.

Der Verkauf von Plastikflaschen wird in Zukunft noch zunehmen...

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Der Verkauf von Plastikflaschen wird in Zukunft noch zunehmen. Der westliche Lifestyle mit dem grossen Verpflegungsangebot für unterwegs führt vor allem in Asien zu einer immer grösseren Nachfrage von Getränkeflaschen*. Experten gehen deshalb davon aus, dass bis 2020 bereits mehr als eine halbe Billion Flaschen pro Jahr verkauft werden.

*  https://www.theguardian.com/environment/2017/jun/28/a-million-a-minute-worlds-plastic-bottle-binge-as-dangerous-as-climate-change

Plastikinsel 38mal so gross wie die Schweiz

Der grosse Plastikstrudel im Pazifik ist größer als gedacht – und er wächst weiter. Die schwimmende Müllhalde...

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Der grosse Plastikstrudel im Pazifik ist größer als gedacht – und er wächst weiter. Die schwimmende Müllhalde bringt es laut einer neuen Studie auf 79’000 Tonnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Nature.* Demnach hat der größte Müllstrudel zwischen Hawaii und Kalifornien eine Fläche von rund 1.6 Millionen Quadratkilometern. Das ist mehr als 38 Mal die Fläche der Schweiz.

* Leberton L. et al.„Evidence that the Great Pacific Garbage Patch is rapidly accumulating plastic“. 2018, Nature Reports online
Published online Mars 2018. https://www.nature.com/articles/s41598-018-22939-w.pdf

2 kg Rohöl für 1 kg PET

PET steht für Polyethylenterephthalat und wird aus Erdöl oder Erdgas gewonnen. Die Produktion von...

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PET steht für Polyethylenterephthalat und wird aus Erdöl oder Erdgas gewonnen. Die Produktion von einem Kilogramm PET benötigt fast zwei Kilogramm Rohöl*. Für ein Sixpack neuer PET-Flaschen braucht es ungefähr 5 dl Rohöl. Eine vierköpfige Familie, die statt PET-Flaschen kauft Leitungswasser sprudelt, spart damit ungefähr 120 Liter Öl pro Jahr!

* https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/pet-getraenkeflaschen.html

Die Schweiz verbraucht jährlich 1 Mio. Tonnen Kunststoff

1 Mio. Tonnen Kunststoffe, das sind unglaubliche 125 Kilogramm pro...

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1 Mio. Tonnen Kunststoffe, das sind unglaubliche 125 Kilogramm pro Kopf und Jahr und der Verbrauch in der Schweiz steigt*. Aus 250’000 Tonnen** werden hochwertige Kunststoffprodukte wie zum Beispiel Fensterrahmen, Fahrzeugteile oder Elektrogeräte. Ein geringer Teil des Kunststoffes findet den Weg ins Recycling aber der grösste Teil von 650’000 Tonnen3 Kunststoffe landet nach kurzem Gebrauch als Abfall in den Kehrichtverbrennungsanlagen.

* Dinkel F., Bunge R. et all, KuRVe Kunststoff Recycling und Verwertung 2017, Carbotech AG / UTEC HRS Rapperswil, im Auftrag des BAFU
** https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/kunststoffe.html

Mineralwasser fährt 230km

230 Kilometer ist das Trinkwasser aus der Flasche unterwegs, bevor es bei uns im Regal steht. Deswegen belastet...

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230 Kilometer ist das Trinkwasser aus der Flasche unterwegs, bevor es bei uns im Regal steht.* Deswegen belastet gesprudeltes Leitungswasser die Umwelt zehnmal weniger als Mineralwasser aus PET-Flaschen.** Wenn Sie während eines Jahres täglich einen Liter Trinkwasser sprudeln statt Flaschenwasser zu trinken, sparen Sie soviel Umweltbelastungspunkte, wie eine Zugfahrt von Bern nach Moskau verursachen würde***.

*  Ökobilanz Getränkeverpackungen, Fredy Dinkel, Carbotech, im Auftrag des BAFU, Juli 2014
**  Ökobilanz Getränkeverpackungen, Fredy Dinkel, Carbotech, im Auftrag des BAFU, Juli 2014
***  Eigene Berechnungen basierend auf den Daten von Ökobilanz Getränkeverpackungen, Fredy Dinkel, Carbotech, im Auftrag des BAFU, Juli 2014

42% des Mineralwassers wird importiert

In der Schweiz fliesst hervorragendes Trinkwasser direkt aus der Leitung. Trotzdem kaufen Schweizerinnen...

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In der Schweiz fliesst hervorragendes Trinkwasser direkt aus der Leitung. Trotzdem kaufen Schweizerinnen und Schweizer immer mehr Mineralwasser aus der Flasche von weit her. Wasser aus Italien, Frankreich oder sogar von den Fidschi-Inseln! Gut 409 Millionen Liter* Mineralwasser werden jedes Jahr in die Schweiz gekarrt. Dieser ganze Transport produziert unnötige CO2 –Emissionen und ist klimaschädlich. Würde man das Wasser zu Hause sprudeln, könnte man diese weiten Transportwege vermeiden und einen Beitrag an den Klimaschutz leisten.

https://mineralwasser.swiss/kennzahlen/mineralwassermarkt-schweiz/

5-mal mehr umweltschädliche PET-Flaschen seit 1993

Seit 1993 hat sich die jährliche Menge an verkauften PET Flaschen in...

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Seit 1993 hat sich die jährliche Menge an verkauften PET-Flaschen in der Schweiz von 8’500 Tonnen auf 45’485 Tonnen in 2016 ver-fünf-facht.* Vor etwa dreissig Jahren kamen die ersten PET-Flaschen in der Schweiz auf den Markt. Inzwischen sind Mineralwasser und Süssgetränke fast nur noch in Einwegflaschen abgefüllt. Die PET-Flasche hat das Glas weitgehend verdrängt. Ihr leichtes Gewicht und ihre Bruchfestigkeit machen die PET-Flasche so erfolgreich. Damit wurde es aber auch erst möglich noch kurz unterwegs ein Getränk zum Mitnehmen zu kaufen. Dies ist der Hauptgrund, dass immer mehr PET-Flaschen produziert werden.

*  Bundesamt für Umwelt (BAFU) Abfallstatistik

Nur 26% der PET-Flaschen richtig rezykliert

Die Recyclingquote bei PET-Flaschen liegt zwar bei 80 Prozent. Aber nicht aus allen retournierten Flaschen...

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Die Recyclingquote bei PET-Flaschen liegt zwar bei 80 Prozent. Aber nicht aus allen retournierten Flaschen entstehen neue. Nur aus 26 Prozent der gesammelten PET Flaschen werden tatsächlich wieder Flaschen. Denn nur blaue und durchsichtige Flaschen ergeben das gewünschte Recycling-Granulat* für neue Flaschen. Aus den braunen und grünen Flaschen werden Rucksäcke, Verpackungsbänder oder Folien** hergestellt. Diese wandern später jedoch ebenso in den Abfall. Man spricht hier von Downcycling. Der Rest, welcher beim Recycling oder Downcycling nicht verwertet werden kann, weil die Qualität nicht stimmt, kommt in die Zementfabrik oder die Kehrichtverbrennungsanlage und wird da verbrannt.

*  Melanie Haupt et al. “Do We Have the Right Performance Indicators for the Circular Economy? Insight into the Swiss Waste Management System”, Journal of Industrial Ecology 2016 Volume 21, Number 3,  S. 619, Fig. 3
**  PET Recycling Schweiz https://www.petrecycling.ch/de/wissen/zahlen-fakten/fakten

Tipps & Tricks

Was kannst DU für die Umwelt tun?

mehr
  • Kein Einweggeschirr verwenden und eigenes Mehrweggeschirr (Lunchboxen) mitnehmen
  • Keine Strohhalme verwenden
  • Keine Einweg PET-Flaschen kaufen und zu Hause selber sprudeln
  • Eigenen Shopping-Bag mitnehmen statt Einwegtaschen aus Plastik zu verwenden

Sodastream: wir setzen uns für die Umwelt ein!

Hier siehst du wie...

mehr
  • Solarstrom auf dem Produktionsgebäude
  • Plastikhalterung bei den Geräteverpackungen werden entfernt
  • Keine Plastikverpackungen mehr in den Geräten (2019)
  • Sirups in Glasflaschen (2019)
  • 1 SodaStream Flasche spart in einem Jahr duchschnittlich 1’500 Flaschen und Dosen ein

Abfall sammeln in Roatán

mehr

Roatán Video

Hintergrundinformationen zu unseren Facts:

Verband Schweizer Mineralwasserquellen und-Softdrink-Produzenten
https://mineralwasser.swiss/kennzahlen/mineralwassermarkt-schweiz/

Frauenhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
https://www.initiative-mikroplastik.de/index.php/themen/zersetzungskinetik

Dinkel F.
Bunge R. et all. “KuRVe Kunststoff Recycling und Verwertung”. 2017, Carbotech AG / UTEC HRS Rapperswil, im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).
Dinkel F. ”Ökobilanz Getränkeverpackungen”. 2014, Carbotech AG, im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

Melanie Haupt
et al. “Do We Have the Right Performance Indicators for the Circular Economy? Insight into the Swiss Waste Management System”. 2016, Journal of Industrial Ecology 2016 Volume 21, Number 3,  S. 619

Nature online
Leberton L. et al.„Evidence that the Great Pacific Garbage Patch is rapidly accumulating plastic“. 2018, Nature Reports online
Published online Mars 2018. https://www.nature.com/articles/s41598-018-22939-w.pdf